Drei Tage, achtzig Klassiker und ein Alpenpanorama, das selbst den kühlsten Motor zum Glühen bringt. Vom 11. bis 13. September 2025 verwandelte sich das Salzburger Land in eine Bühne für elegante Karossen und prominente Gäste.

Ins Leben gerufen wurde die erste Salzburger-Land-Klassik von der B&M Marketing GmbH und bot drei abwechslungsreiche Tage für Fahrer und Zuschauer. Die sportliche Leitung übernahm Armin Schwarz, ehemaliger Rallye-Europameister und WRC-Pilot. Zugelassen waren Old- und Youngtimer bis Baujahr 2005, die auf anspruchsvollen Etappen durch das Salzburger Land geführt wurden.

Los ging’s in Wagrain, von wo aus sich die Teilnehmer durch das Pongau schlängelten – vorbei an Hochkönig, Dachstein, Wolfgangsee und Hallstätter See, über die Postalm und den
Pass Gschütt und natürlich durch die namensgebende Stadt Salzburg selbst. Hier gab es als kleine Verschnaufspause einen Mittagsstop in der Stiegl Brauerei. Die Strecke bot nicht nur fahrerische Raffinesse, sondern auch eine Kulisse, die selbst alte Skihasen ins Schwärmen brachte. Wertungsprüfungen und Durchfahrtskontrollen sorgten für sportliche Spannung, während das Rahmenprogramm Raum für Benzingespräche ließ. Und wer denkt, die seien trocken, hat nie mit einem Ex-James-Bond-Stuntman über die Traktion eines Lagonda diskutiert – Erich Glawitza, Doktor der Philosoph und Wissenschaftstheorie sowie ehemaliger Stuntman sorgte für kluge Pointen am Streckenrand. Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck brachte motorsportliche Klasse mit und Leopold Prinz von Bayern verlieh dem Ganzen eine Prise Noblesse. Ihre Anwesenheit unterstrich, was die Salzburger-Land-Klassik ausmacht: ein Rendezvous von Charakteren, Kulturen und Karossen – fernab bloßer PS-Zahlen.

Die Vielfalt der Fahrzeuge war ein Fest für Kenner. Vom alltagstauglichen BMW E36 über den ikonischen VW Golf 1 bis hin zu automobilen Raritäten wie dem Bentley 3/8 oder dem Lagonda 2.6. war alles mit dabei. Ein besonderes Highlight bildete das 50. Jubiläum des VW Polo – gleich drei Generationen des Erfolgsmodells feierten den Geburtstag auf der Strecke. Die Mischung aus Historie und Fahrspaß verlieh der Veranstaltung eine ganz eigene Dynamik.

Salzburg selbst war mehr als nur Kulisse. Die Mozartstadt vibrierte zwischen Klassik und Klassikern, zwischen Kultur und Kurbelwelle. Die Mischung aus Eleganz und Enthusiasmus war so selten wie ein unverbastelter E36. Am Ende blieb mehr als nur der Geruch von verbranntem Gummi. Es war die Erkenntnis, dass Leidenschaft keine Jahreszahl kennt. Die Salzburger-Land-Klassik hat geliefert – nicht laut, sondern lässig. Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht.

-Promotion-