Amazon Music goes Superbloom

„The Lifestream is a 360° experience. We always say we don’t want to create a FOMO (Fear of Missing Out) experience. This isn’t like missing out on something or a piece of documentation. Instead, it’s an alternative experience that’s just as good“, Mish Mayer (Head of Production & Creative). 

Wir haben mit Amazon Music im exklusiven APPROVED Interview über den Superbloom-Livestream gesprochen – und waren am Wochenende selbst mit vor Ort auf dem Festivalgelände. Ein Blick hinter die Kulissen eines digitalen Musik-Erlebnisses.

Am 30. und 31. August 2025 verwandelte sich der Münchner Olympiapark zum vierten Mal in Folge in ein Festivalgelände (© Fabian Stoffers).
Pünktlich um elf auf dem Olympia-Gelände ist noch alles leer, noch alles ruhig.

Doch erstmal auf Anfang – Amazon Music kann bereits einige internationalen Streaming-Erfolge vorzeigen. „We’ve expanded our festival strategy from just the US properties. For example we’ve done Fuji Rock, Viva Latino and Primavera.“, Kirdis Postelle (Global Head of Artist Marketing). Jetzt überträgt Amazon Music, als erstes deutsches Festival, das Superbloom weltweit live. Und wir mittendrin – pünktlich um elf auf dem Gelände, noch alles leer, noch alles ruhig. Erstmal durchatmen, alles anschauen, sich treiben lassen – und langsam von der Festivalstimmung anstecken lassen, die mit jedem Besucher weiter ansteigt.

Warum die Wahl ausgerechnet auf das Festival in München fiel? „Superbloom is a fairly young festival. It has a fantastic mix of global and international artists, as well as local ones, so it’s a great festival for us to start with. “, Roger Menz (Head of Music). Am 30. und 31. August 2025 verwandelte sich der Münchner Olympiapark zum vierten Mal in Folge in ein Festivalgelände und diesmal auch in ein digitales Schaufenster für Musikfans rund um den Globus. Prime Video und der Amazon Music DE Kanal auf Twitch machen beide Festivaltage zum Streaming-Event. Damit wird das Superbloom Teil einer internationalen Festivalfamilie, die nicht nur Bühnen, sondern auch Bildschirme bespielt. Ein Wochenende voller Superstars, Beats und Bandbreite – made in Munich.

Prime Video und der Amazon Music DE Kanal auf Twitch machen beide Festivaltage zum Streaming-Event. Damit wird das Superbloom Teil einer internationalen Festivalfamilie, die nicht nur Bühnen, sondern auch Bildschirme bespielt (© Fabian Stoffers).

Was uns besonders fasziniert: Livestreaming ist längst nicht mehr nur ein technisches Add-on, sondern ein kulturelles Statement. Es verändert, wie wir Musik erleben, wie wir Fans sind, wie Künstler sich zeigen. Die Bühne endet nicht mehr am Bühnenrand – sie reicht bis ins Wohnzimmer, bis ins Smartphone, bis in die U-Bahn. Und plötzlich ist man nicht nur Zuschauer, sondern Teil einer digitalen Crowd, die gleichzeitig in Tokio, Toronto und am Tegernsee tanzt. Das ist nicht weniger als eine neue Form von Fankultur.

Beim Superbloom trifft globaler Glamour auf lokale Szene. Die Auswahl der Acts war so vielfältig wie die Zuschauer im Stream. Hier: der amerikanische Sänger & Rapper Post Malone (© Fabian Stoffers).
© Nadja Aumüller

Amazon Music hat mit dem Superbloom ein Festival gewählt, das wie gemacht ist für diesen hybriden Ansatz. Globaler Glamour trifft auf lokale Szene, Pop auf Indie, Beats auf Balladen. Die Auswahl der Acts – von Post Malone über Tiësto und Nelly Furtado bis Esther Graf und Roy Bianco & die Abrunzati Boys – war so vielfältig wie die Zuschauer im Stream.

Die technische Umsetzung war beeindruckend. 145 Menschen vor Ort, 18 Kameras, Trucks, Regie – das war kein Livestream aus dem Hobbykeller, sondern Broadcast-Level mit Festivalherz. Besonders charmant: Die Regie hatte einen Plan, aber auch genug Flexibilität, um auf spontane Künstleraktionen zu reagieren. Wenn RAYE barfuß über die Bühne schwebt, Post Malone immer wieder in den Graben zu seinen Fans kommt oder Hozier plötzlich auf einer zweiten, kleineren Bühne in der Menge steht, muss man schnell sein. Und das waren sie. „Most of the time, we know what’s coming because we have a good relationship with the artists. But sometimes they like to surprise us, and I think our job is to be prepared.“ , Mish Mayer (Head of Production & Creative).

Die Regie hatte einen Plan, aber auch genug Flexibilität, um auf spontane Künstleraktionen zu reagieren. Etwa wenn die britische Sängerin & Songwriterin RAYE barfuß über die Bühne schwebt (© Fabian Stoffers).

Was mich berührt hat, war die Nähe. Nicht im physischen Sinn, sondern emotional. Die Kamera war nicht distanziert, sondern mittendrin. Crowd-Shots, Close-ups, Backstage-Momente – das war mehr als nur Musik, das war Intimität auf Distanz. „We have hosts on our Lifestream who will bring you the atmosphere and vibe of the festival“,  Mish Mayer (Head of Production & Creative). Und genau das macht Streaming so spannend: Es ist nicht weniger echt, sondern anders echt. Künstler zeigen sich, wie sie gesehen werden wollen und Fans erleben sie, wie sie diese fühlen wollen.

Die Kamera war nicht distanziert, sondern mittendrin. Crowd-Shots, Close-ups, Backstage-Momente. Hier: der kanadische Popsänger & Songwriter Shawn Mendes (© Julius Hatt).

Natürlich bleibt das Live-Erlebnis unersetzbar. Schon beim ersten Gang in die Arena zu den Twin Stages war klar: Hier passiert etwas Besonderes. Ich habe mir erstmal einen gemütlichen Platz in den hinteren Reihen gesucht. Und während vorne schon die ersten Acts die Bühne übernehmen, immer wieder der Blick in den Livestream: Was passiert da vorne? Wie ist die Stimmung? Antwort: überraschend intensiv – auch digital. Für Nelly Furtado und RAYE geht’s dann weiter nach vorne in die Menge, mitten rein ins vibrierende Herz des Festivals. Und selbst in den Getränkepausen oder auf dem Weg zur Toilette: kurz das Smartphone gezückt, Livestream gecheckt, Vibe-Check gemacht. Und jedes Mal das Gefühl: Ich verpasse nichts. Ich bin live – und gleichzeitig verbunden mit denen, die von überall zuschauen. „You’d be surprised at the number of people that are watching the livetstream on their phones while they’re at the festival“, Kirdis Postelle (Global Head of Artist Marketing). Denn Streaming ist kein Ersatz, sondern eine Erweiterung. Es öffnet Türen für alle, die nicht reisen können, kein Ticket bekommen haben oder einfach lieber in Jogginghose feiern. Und es schafft neue Räume für Musik – digital, global, grenzenlos.

Auch die Resonanz der Künstler war eindeutig: Sie wollen wieder. „The biggest marker of success for us is when they come back.“, Mish Mayer (Head of Production & Creative). Weil sie verstanden haben, dass Streaming nicht nur Reichweite bringt, sondern auch Tiefe. Die Bühne wird größer, die Community breiter, die Verbindung intensiver. Und wenn Amazon Music nächstes Jahr wieder dabei ist, bin ich es auch. Vielleicht wieder live vor Ort. Vielleicht vom Sofa aus. Aber ganz sicher mittendrin.

© Nadja Aumüller

 

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