FREUNDE, ZIGARRE & DRINKS

Rituale sind ein kleiner Luxus, den man in vollen Zügen genießen sollte. Ein Männerabend gehört definitiv dazu.

Wie schön, wenn man sich in Ruhe zurücklehnt, eine handgerollte Zigarre behutsam anschneidet, anzündet und dann den feinen Rauch auf dem Gaumen spielen lässt. Dazu noch ein leckerer Gin, der mit den Zigarrenaromen spielt und das Gespräch unter Kumpels. Ganz ehrlich, was braucht man(n) mehr?

Wir sind schon lange weit weg vom Altherrenimage der Zigarre, dem steifen Zelebrieren von damals. Nichtsdestrotz bedarf es einiger Basics, damit sich die Zigarre perfekt entfalten kann. Schmal, dick, lang, kurz? Zigarrenformate gibt es viele, am Ende entscheidet die Stimmung, der Anlass, die Vorliebe, welches Format passend ist. Einsteiger greifen gerne zu dickeren Formaten, wie Robusto oder Toro, die aufgrund des größeren Durchmessers inn der Regel etwas milder sind.

Über die Geschichte der Zigarre.

Eine Zigarre ist ein aus Tabak gerolltes Genussmittel, das geraucht wird. Das Wort „Zigarre“ ist abgeleitet aus der Sprache der Maya (zic; zicar; ciquar): „Etwas Brennbares, das gut schmeckt und gut riecht“. Eine Zigarre besteht aus einer Einlage aus getrockneten und fermentierten Tabakblättern, die von einem Umblatt umschlossen wird und mit dem äußersten, dem sog. Deckblatt überrollt wird.

 

ZIGARREN GESCHICHTE: ZIGARRENRAUCHEN

Zigarrenrauchen ist die älteste Form des Tabakgenusses. Unbekannt ist die genaue geografische und historische Herkunft. Es gilt aber als gesichert, dass schon die Azteken und die Maya die Zigarre kannten und schätzten. In der Kolonialzeit soll Christoph Columbus der erste Europäer gewesen sein, der mit Tabak in Kontakt kam. 1519 kamen dann die ersten Tabakblätter nach Europa.

Die erste europäische Zigarrenfabrik wurde 1720 in Sevilla unter dem Namen „La Corona“ von einem Spanier gegründet. Dort wurde mit Heinrich Schlottmann erstmals ein Deutscher im Zigarrenmacher-Handwerk ausgebildet. Schlottmann gründete 1788 in Hamburg die erste deutsche Zigarrenfabrik. Nach Hamburg und Bremen entstanden im 19. Jahrhundert weitere Zigarrenfabriken in Hessen (Raum Gießen), Ostwestfalen mit der „Zigarrenstadt“ Bünde sowie um Heidelberg und in Oberbaden.

KOLUMBUS-TAG

Christoph Kolumbus haben wir es also sehr wahrscheinlich zu verdanken, dass die Zigarre nach Europa gekommen ist. Die Vermutung liegt nah, denn viele Entdeckungen haben es in der damaligen Zeit über den Seeweg nach Europa geschafft. Der italienische Seefahrer in kastilischen Diensten war für so manche Errungenschaften gut. Mit dem Kolumbus-Tag feiern vorwiegend spanischsprachige Länder die großen Entdeckungen von Christoph Kolumbus.

WO WIRD DER KOLUMBUS-TAG GEFEIERT?

Der Kolumbus-Tag wird vor allem in Ländern wie Honduras, Costa Rica, Mexiko, Uruguay, Venezuela, Kolumbien, Spanien und USA gefeiert. Die größten Feierlichkeiten finden in den Vereinigten Staaten und in Spanien statt.

WANN WIRD DER KOLUMBUS-TAG GEFEIERT?

Fast alle Länder feiern den Kolumbus-Tag am 12. Oktober, dem Tag der Entdeckung der „Neuen Welt“. Die Ausnahme bildet die USA. Dort wird der Feiertag seit 1970 am zweiten Montag im Oktober zelebriert.

WIE WIRD DER KOLUMBUS-TAG GEFEIERT?

Am Kolumbus-Tag gibt es in den USA traditionell viele Gottesdienste. In New York und San Francisco kann man am „Columbus Day“ Paraden und festliche Umzüge bewundern. Der „Columbus Day“ fand in den Vereinigten Staaten erstmals 1869 in San Francisco statt. 1937 wurde er in nahezu allen Bundestaaten (bis auf Kalifornien, Nevada und Hawaii) zum Feiertag ernannt. Neben den USA wird auch in Spanien der Kolumbus-Tag mit großen Festlichkeiten zelebriert. Am 12. Oktober feiert man gleichzeitig auch den „Día de Hispanidadׅ“ – den Tag der spanischen Welt. Der Kolumbus-Tag ist in Spanien seit 1981 ein offizieller Feiertag. In Madrid finden große Militärparaden und Festumzüge statt. Traditionell werden die Feierlichkeiten mit einem großen Feuerwerk beendet.

GESCHICHTLICHE AUSEINANDERSETZUNG

Der Kolumbus-Tag bietet jedoch auch eine Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der Geschichte. Beispielsweise wurde das 500. Jubiläum der Entdeckung Amerikas 1992 von vielen indianischen Organisationen genutzt, um sprachpolitische Veränderungen anzuregen. In South Dakota benannte man den „Columbus Day“ kurzerhand in „American Indian Day“ um und in Kuba findet seit der Kubanischen Revolution kein Feiertag mehr zu Ehren von Christoph Kolumbus statt.

Was es braucht um eine Zigarre richtig zu genießen, wie man eine Zigarre anschneidet, anzündet und vieles mehr aus der genussvollen Welt der Zigarre, erfahren Sie im umfangreichen Portal unter www.alles-andre.de

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