Drei Sätze vorweg: Wenn ein 2-Sternekoch seine Wurzeln ausgerechnet auf einer Malediven-Insel neu sortiert, darf man neugierig werden. Wenn dieser Koch Sebastian Frank heißt, wird aus Neugier schnell Vorfreude. Und wenn Gemüse dabei die Hauptrolle spielt, wird’s erst recht spannend. Unser Tipp für alle, die kulinarische Überraschungen lieben.

Sebastian Frank ist reif für die Insel – und zwar im besten Sinne. Der Berliner Küchenphilosoph mit österreichischem Kern reist diesen Mai ins Nova Maldives, um dort zu zeigen, wie weit man mit Gemüse kommt, wenn man es ernst meint. Während andere Köche am Strand vielleicht über Kokosnüsse stolpern, denkt Frank längst darüber nach, wie sich Aubergine, Kürbis oder Spinat mit maledivischen Aromen anfreunden. Sein Motto „Wurzeln & Wellen“ klingt nach Urlaub, meint aber pure Konzentration: kein Firelefanz, kein Luxus um des Luxus willen.

Dass Frank Gemüse nicht als Beilage, sondern als Charakterdarsteller versteht, ist bekannt. Auf den Malediven bekommt diese Idee allerdings eine neue Bühne. Dort, wo sonst Fischcurrys dominieren, zeigt er, wie gut Süßkartoffel, Jackfruit oder Okra funktionieren, wenn man ihnen Zeit, Technik und Aufmerksamkeit schenkt. Während seines Gastspiels lädt Sebastian Frank am 10. und 15. Mai 2026 zu zwei exklusiven Gourmetabenden im Flames Restaurant. Am 12. Mai 2026 steht ein Gemüse-Kochkurs im Soul Kitchen Restaurant auf dem Programm. Sein legendäres Gericht „Sellerie reif und jung“ – ein Jahr mit einem speziellen Verfahren gereift, kein Scherz – wird ebenfalls auftauchen. Wer Sellerie bisher unterschätzt hat, wird danach vermutlich anders durchs Gemüsefach schauen.

Seine Philosophie beschreibt Sebastian Frank selbst mit den Worten: „Einschränkung ist Fokus und Gemüse mein stärkster Ausdruck. Ich setze mich kontinuierlich mit meinen kulinarischen Wurzeln auseinander und bin dadurch in der Lage, Gerichte zu kreieren, die Menschen emotional berühren. Ich freue mich darauf, den Gästen von Nova meine emanzipierte Gemüseküche näherzubringen – mit raffinierten Gerichten, die maledivische Zutaten mit regionalen Produkten vereinen.“

Das Nova Maldives liefert die passende Kulisse: ein Resort, das entspannt wirkt, ohne banal zu sein, und Nachhaltigkeit nicht als Deko versteht. Genau der richtige Ort für jemanden, der Luxus nicht über Trüffel definiert, sondern über Geschmack, Präzision und eine gewisse Sturheit. Franks Küche passt hier erstaunlich gut hin – vielleicht, weil sie wie die Insel selbst funktioniert: reduziert, selbstbewusst, ein bisschen eigensinnig.
Wer also im Mai 2026 zufällig im Süd-Ari-Atoll landet, könnte erleben, wie Gemüse und Inselgefühl miteinander verschmelzen – und wie ein 2‑Sternekoch zeigt, dass große Küche manchmal am entspanntesten Ort entsteht.
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