Franken ist eine Gegend für ehrlichen Genuss. Hier im Norden Bayerns, zwischen Weinbergen, Fachwerk und Flussufern entsteht eine Küche, die Tradition ernst nimmt und trotzdem Lust auf Neues hat. Wir haben uns auf die Reise gemacht, um unsere Highlights zu präsentieren!
Franken versteht sich nicht über Lautstärke, sondern über Qualität. Sechzehn Ferienlandschaften, unzählige kleine Produzenten, Winzer, Metzger, Brauer – jeder arbeitet für sich, und genau daraus entsteht diese seltene Vielfalt. Zwischen Main, Steigerwald und Altmühltal trifft bodenständige Küche auf überraschend feine Ideen. Die Initiative „Genussmomente“ bringt genau das auf den Punkt.
Bottle Story



In der Küche arbeitet Konstantin Kuntzsch mit präzisem Fokus auf Produkt und Struktur. Regionale Zutaten bilden die Grundlage, werden aber nicht konservativ interpretiert, sondern sauber weiterentwickelt. Aromen sind klar geführt, Kombinationen wirken durchdacht, nie zufällig. Jeder Gang folgt einer Linie, die sich durch das gesamte Menü zieht. Wir durften über vier Stunden das große Menü genießen – fantastisch!

Begleitet wird das Menü von Weinen ausschließlich aus Franken, zusammengestellt von Gastgeber und Sommelier Florian Mack. Die Auswahl ist bewusst regional gehalten und zeigt die Bandbreite der Gegend mit sicherem Gespür für Balance. Service und Ablauf bleiben unaufgeregt, aber aufmerksam. Dass das MiZAR bereits kurz nach der Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, ist wenig überraschend. Ehre, wem Ehre gebührt. Übrigens: Das Degustationsmenü wechselt regelmäßig.
.
Genussmomente
So spannt sich der Bogen von der traditionsreichen Ansbacher Bratwurst über das Bamberger Rauchbier bis hin zu neuen kulinarischen Ideen wie der Aschaffenburger „Brizza“: Brot küsst Pizza – neue kulinarische Ideen kreiert von Jennifer Zeller, Chefin vom Wurstbendel, mit Bruder Sascha.
In Bayreuth zeigt die Maisel & Friends Braukunstwelt sehr konkret, wie Bier entsteht: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe. Interaktive Stationen führen Schritt für Schritt durch den Brauprozess und machen Unterschiede zwischen Stilen und Aromen verständlich. Ergänzt wird das Ganze durch fundiertes Wissen aus Hopfenhandel, Malzproduktion und Forschung.
Stadtparkcafé Fürth: das Gebäude aus dem Jahr 1951 wurde erhalten, die Nutzung neu gedacht. In der eigenen Backstube entstehen täglich Brote, Kuchen und Gebäck in Bio-Qualität, mit klarer Ausrichtung auf regionale Zutaten. Die Handschrift von Bäckermeister Alex Kurio ist deutlich: reduzierte Rezepturen, saubere Verarbeitung, kein unnötiger Zierrat. Im Sommer erweitert sich das Café um eine Freilichtbühne mit Kino, Musik und Veranstaltungen.

In Eichstätt steht das „Altmühltaler Lamm“ für eine funktionierende Verbindung aus Landwirtschaft und Landschaftspflege. Die Tiere ziehen über die Wacholderheiden und verhindern gezielt die Verbuschung dieser Flächen. Dadurch bleibt ein artenreicher Lebensraum erhalten, der ohne diese Beweidung verschwinden würde. Gleichzeitig sorgt die kräuterreiche Nahrung für ein Fleisch mit klarer Struktur und aromatischer Tiefe. Restaurants in der Region kennzeichnen entsprechende Gerichte mit einem eigenen Siegel. So wird Herkunft sichtbar und nachvollziehbar.
Where to stay

Vier Ebenen, mediterrane Leichtigkeit, dazu dieser Blick auf die Festung Marienberg – schwer, sich daran sattzusehen. Wellness bleibt angenehm unaufgeregt: Pool, Sauna, eine Liegewiese mit Panorama. Nichts überzogen, alles stimmig. Und wer feiern will, findet zwischen Gewölbe, Festsaal und Weinprobe genug Raum für große Abende..
Mozart Alive


– Promotion –
Foto Hauptbild Julian Hellenschmidt