Franken’s Finest

Franken ist eine Gegend für ehrlichen Genuss. Hier im Norden Bayerns, zwischen Weinbergen, Fachwerk und Flussufern entsteht eine Küche, die Tradition ernst nimmt und trotzdem Lust auf Neues hat. Wir haben uns auf die Reise gemacht, um unsere Highlights zu präsentieren!

Franken versteht sich nicht über Lautstärke, sondern über Qualität. Sechzehn Ferienlandschaften, unzählige kleine Produzenten, Winzer, Metzger, Brauer – jeder arbeitet für sich, und genau daraus entsteht diese seltene Vielfalt. Zwischen Main, Steigerwald und Altmühltal trifft bodenständige Küche auf überraschend feine Ideen. Die Initiative „Genussmomente“ bringt genau das auf den Punkt.

Bottle Story
Der Bocksbeutel ist mehr als eine Flasche. Er ist ein Statement. Vor 300 Jahren wurde im Bürgerspital zum Heiligen Geist festgelegt, dass nur die besten Weine in diese Form gehören. Rund, flach, unverwechselbar – und vor allem ein klares Qualitätsversprechen. Die Geschichte beginnt offiziell 1726, als die ersten Steinweine in Bocksbeutel gefüllt und mit Stadtsiegel versehen wurden. Ein früher Kampf gegen Fälschungen, denn gern wurde Wein heimlich noch mit Wasser verdünnt. Gleichzeitig ein cleverer Schritt, um Herkunft sichtbar zu machen. Heute ist die Flasche weltweit ein Symbol für Frankenwein. Strenge Kriterien sorgen dafür, dass der Inhalt mithält: Mindestmostgewicht, geprüfte Qualität, klare Herkunft.
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Das Bürgerspital in Würzburg wurde 1316 durch die Eheleute Johannes und Mergardis von Steren gegründet. Heute betreibt das Bürgerspital mehrere Seniorenwohneinrichtungen, eine Tagespflege und ein Geriatriezentrum. Dass die Kosten des Pflegebetriebs von den Einnahmen des Weinbaus getragen werden, gehört seit jeher zum Geschäftsmodell des Spitals.
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Buergerspital Weingut-Holzfasskeller. Foto M. Schmidt
Buergerspital Weingut-Holzfasskeller. Foto M. Schmidt
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Ein neuer Stern
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Im Herzen von Würzburg, nur wenige Schritte von der Alten Mainbrücke entfernt, hat sich das Restaurant MiZAR leise, aber bestimmt positioniert. Die Räume eines ehemaligen Wirtshauses wurden von Inhaber Konstantin Kuntzsch und Florian Mack klar und reduziert neu gedacht, ohne ihre Geschichte zu verdrängen..

In der Küche arbeitet Konstantin Kuntzsch mit präzisem Fokus auf Produkt und Struktur. Regionale Zutaten bilden die Grundlage, werden aber nicht konservativ interpretiert, sondern sauber weiterentwickelt. Aromen sind klar geführt, Kombinationen wirken durchdacht, nie zufällig. Jeder Gang folgt einer Linie, die sich durch das gesamte Menü zieht. Wir durften über vier Stunden das große Menü genießen – fantastisch!

Florian Mack und Alexander Lewinsky

Begleitet wird das Menü von Weinen ausschließlich aus Franken, zusammengestellt von Gastgeber und Sommelier Florian Mack. Die Auswahl ist bewusst regional gehalten und zeigt die Bandbreite der Gegend mit sicherem Gespür für Balance. Service und Ablauf bleiben unaufgeregt, aber aufmerksam. Dass das MiZAR bereits kurz nach der Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, ist wenig überraschend. Ehre, wem Ehre gebührt. Übrigens: Das Degustationsmenü wechselt regelmäßig.

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Genussmomente
Genuss hat viele Gesichter – und genau davon erzählen die Fränkischen Städte auf ihrer gemeinsamen Website: unter die-fraenkischen-staedte.de/genussmomente haben sie Storys versammelt, die traditionelle Spezialitäten, kreative Küchenideen und besondere Orte miteinander verbinden.
So spannt sich der Bogen von der traditionsreichen Ansbacher Bratwurst über das Bamberger Rauchbier bis hin zu neuen kulinarischen Ideen wie der Aschaffenburger „Brizza“: Brot küsst Pizza – neue kulinarische Ideen kreiert von Jennifer Zeller, Chefin vom Wurstbendel, mit Bruder Sascha.
Auch regionale Besonderheiten wie das Altmühltaler Lamm in Eichstätt oder die kreative Gourmetküche in Würzburg finden ihren Platz. Ergänzt werden die Einblicke in die fränkische Genusskultur durch kulinarische Stadtführungen, Brauereibesuche oder Festivals.
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In Bayreuth zeigt die Maisel & Friends Braukunstwelt sehr konkret, wie Bier entsteht: Wasser, Malz, Hopfen, Hefe. Interaktive Stationen führen Schritt für Schritt durch den Brauprozess und machen Unterschiede zwischen Stilen und Aromen verständlich. Ergänzt wird das Ganze durch fundiertes Wissen aus Hopfenhandel, Malzproduktion und Forschung.

Stadtparkcafé Fürth: das Gebäude aus dem Jahr 1951 wurde erhalten, die Nutzung neu gedacht. In der eigenen Backstube entstehen täglich Brote, Kuchen und Gebäck in Bio-Qualität, mit klarer Ausrichtung auf regionale Zutaten. Die Handschrift von Bäckermeister Alex Kurio ist deutlich: reduzierte Rezepturen, saubere Verarbeitung, kein unnötiger Zierrat. Im Sommer erweitert sich das Café um eine Freilichtbühne mit Kino, Musik und Veranstaltungen.

In Eichstätt steht das „Altmühltaler Lamm“ für eine funktionierende Verbindung aus Landwirtschaft und Landschaftspflege. Die Tiere ziehen über die Wacholderheiden und verhindern gezielt die Verbuschung dieser Flächen. Dadurch bleibt ein artenreicher Lebensraum erhalten, der ohne diese Beweidung verschwinden würde. Gleichzeitig sorgt die kräuterreiche Nahrung für ein Fleisch mit klarer Struktur und aromatischer Tiefe. Restaurants in der Region kennzeichnen entsprechende Gerichte mit einem eigenen Siegel. So wird Herkunft sichtbar und nachvollziehbar.

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Where to stay
Hoch über der Stadt Würzburg, eingebettet in die berühmte Lage „Würzburger Stein“, liegt das Schlosshotel Steinburg. Die Anlage verteilt sich auf mehrere Welten – vom historischen Traumschloss bis zum modernen Refugium.
Foto (2x): Xtrakt Media
69 Zimmer, jedes anders, aber alle mit einem Gefühl für Proportionen und Atmosphäre. Mal verspielt, mal reduziert, immer mit Blick ins Tal. Die Terrassen sind das eigentliche Herzstück. Vier Ebenen, mediterrane Leichtigkeit, dazu dieser Blick auf die Festung Marienberg – schwer, sich daran sattzusehen. Wellness bleibt angenehm unaufgeregt: Pool, Sauna, eine Liegewiese mit Panorama. Nichts überzogen, alles stimmig. Und wer feiern will, findet zwischen Gewölbe, Festsaal und Weinprobe genug Raum für große Abende.
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Mozart Alive
Würzburg kann nicht nur Wein, sondern auch Musik. Das Mozartfest Würzburg (29. Mai bis 28. Juni 2026) läuft seit über einem Jahrhundert – und wirkt trotzdem kein bisschen verstaubt. „Eine schöne prächtige Stadt“, schwärmte Wolfgang Amadé Mozart 1790 bei seiner Durchreise. Mehr als 230 Jahre später wird die Stadt am Main auch 2026 wieder zur Mozartstadt: Die barocke Residenz (UNESCO-Weltkulturerebe), die malerischen Weinberge und eine lebendige Klassiktradition verleihen Würzburg eine außergewöhnliche Strahlkraft.
Und wer noch mehr dazu erfahren will: weitere Tipps aus Franken gibt’s online und die ganze Story in der aktuellen Sommerausgabe der APPROVED. Wir wünschen viel Freude beim Entdecken und Genießen!
Alte Mainbrücke – Hotspot an sonnigen Tagen!

– Promotion –

Foto Hauptbild Julian Hellenschmidt

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